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Edge 151.0.4129.86 schließt weitere Sicherheitslücken — WebView2 in Ihrer Prüfliste ergänzen

von noxtec 3 Min. Lesezeit
Edge 151.0.4129.86 schließt weitere Sicherheitslücken — WebView2 in Ihrer Prüfliste ergänzen

Microsoft Edge und WebView2 wurden auf Version 151.0.4129.86 aktualisiert. Das Update enthält weitere Sicherheitskorrekturen — und damit ist es nicht allein ein Browser-Update: WebView2, das Chromium-basierte Rendering-Framework, das unter anderem in Microsoft Teams, Office-Anwendungen und Teilen von Windows 11 steckt, wird auf denselben Stand gehoben wie Edge — wird aber in vielen Umgebungen bei der Patch-Kontrolle schlicht vergessen.

Was das Update enthält

Konkrete CVE-Details hat Microsoft zum Zeitpunkt des Update-Rollouts noch nicht vollständig dokumentiert — der Browser verteilte 151.0.4129.86 über seine automatische Update-Funktion, während die offizielle Advisory-Seite noch nachzog. Das ist bei Edge-Releases kein Einzelfall: Der Chromium-basierte Browser aktualisiert sich eigenständig, die formale Sicherheitsbeschreibung folgt mit etwas Abstand.

Inhaltlich handelt es sich um sicherheitsrelevante Korrekturen auf Chromium-Basis — dem Engine-Kern, den Edge mit Google Chrome teilt. Schwachstellen in dieser Schicht betreffen grundsätzlich beide Browser; was an eigenständigen Microsoft-spezifischen Fixes enthalten ist, klärt die offizielle Advisory, sobald sie vollständig vorliegt.

WebView2 — der Mitreisende, den viele vergessen

WebView2 ist kein optionales Add-on. Es ist das Chromium-basierte Rendering-Framework, das Microsoft als Systemkomponente in Windows 11 integriert hat. Teams-Desktop-Apps, Office-Anwendungen, der Windows-Widgets-Feed, Teile des Einstellungsmenüs — sie alle setzen auf WebView2. Sicherheitslücken im Chromium-Stack betreffen damit nicht nur den Browser, den Mitarbeitende bewusst öffnen, sondern auch Anwendungen, bei denen niemand an Browser-Sicherheit denkt.

Das Problem liegt in der Verteilung: WebView2 läuft in zwei unterschiedlichen Modellen. Das erste ist die systemweite Evergreen-Installation, die Microsoft über Windows Update bereitstellt. Das zweite ist die anwendungsspezifische Einbettung, für die der jeweilige App-Hersteller selbst zuständig ist. In der zweiten Variante landet das Update nicht automatisch auf dem Rechner — erst wenn die einbettende Anwendung selbst aktualisiert wird.

Wer also prüft, ob Edge gepatcht ist, hat damit nicht automatisch WebView2 im Griff.

So prüfen Sie Ihren Stand

Edge: `edge://settings/help` zeigt die installierte Version. Ziel ist 151.0.4129.86 oder höher. Steht Edge noch auf einer älteren Version, genügt ein Klick auf „Aktualisieren“, um den Download anzustoßen.

WebView2 (systemweit): In der Systemsteuerung unter „Programme und Features“ nach „Microsoft Edge WebView2 Runtime“ suchen — dort steht die installierte Version.

Teams und Office: Diese Anwendungen bringen WebView2 teils als eigene Einbettung mit. Stellen Sie sicher, dass Microsoft Teams und Ihre M365-Apps auf dem aktuellen Stand sind.

Wie ernst ist das Update?

Ohne abgeschlossene Microsoft-Advisory lässt sich der genaue Schweregrad der behobenen Lücken nicht einordnen. Das ist kein Grund zur Entwarnung — es ist ein Grund zur Prüfung. Browser-Updates auf Chromium-Basis beheben regelmäßig Schwachstellen aus einem breiten Spektrum: von Informationsabfluss bis hin zur Codeausführung. Dass Edge direkt im Umfeld eines umfangreichen Patchdays ein weiteres Update nachschiebt, ist kein Zufall.

Die Empfehlung ist klar: Browser-Version prüfen, Update auslösen, WebView2-Stand in die Patch-Checkliste aufnehmen — wenn er dort noch nicht steht.

Quellen: deskmodder.de — „Microsoft Edge 151.0.4129.86 korrigiert weitere Sicherheitslücken“ (https://www.deskmodder.de/blog/2026/08/14/microsoft-edge-151-0-4129-86-korrigiert-weitere-sicherheitsluecken/)

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